Aus dem Kölner Stadtanzeiger: Vier Eschen machen den Anfang

Liefer- und Besucherfahrzeuge werden die Atmosphäre mit rund 6.500 Tonnen Kohlendioxid belasten. Dieses Emissionsaufkommen baut ein heranwachsender Wald von 65 Hektar in einem Zeitraum von zehn Jahren ab. Deshalb will die KölnMesse gemeinsam mit dem Bund der deutschen Entsorgungsgesellschaft bundesweit Grundstücke von insgesamt 65 Hektar Fläche aufforsten.

Der Auftakt wurde gestern in der Nähe von Sinnersdorf auf einem rund zehn Hektar fassenden Areal gemacht. Vertreter der Messe, der "Entsorga", des Bundesverbandes der deutschen Entsorgungwirtschaft und Landrat Werner Stump pflanzten die ersten vier jungen etwa 1,80 Meter hohen Eschen, denen in den nächsten Monaten unzählige weitere folgen sollen. Der gemeinnützige Verein "Prima Klima" hat das Projekt organisiert und auch die Kontakte zu den Grundstückseigentümern vermittelt. Der Landrat freute sich, dass das Aufforstungsprojekt zur Kohlendioxid-Neutralisierung im Erftkreis starte, der einer der waldärmsten Kreise in Nordrhein-Westfalen sei. Auch dank der Aktion "Lass Bäume in den Himmel wachsen" in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Forstamt Bonn und Radio Erft sei es gelungen, in den vergangenen acht Jahren 150 Hektar neuen Wald im Erftkreis anzulegen. Insgesamt 237.000 Euro seien in dieser Zeit für die Aufforstung gespendet worden.

In diesem Winter sollen laut Stump weitere 13,4 Hektar aufgeforstet werden. …