Wussten Sie schon, dass …? – Teil 4

Sinnersdorf Luftaufnahme 1959
Sinnersdorf Luftaufnahme 1959

Spaziergang rund um den Ort:

Der

  • Kölner Randkanal

    wurde Anfang 1958 in Betrieb genommen. Er leitet das Grundwasser vom nahen Braunkohlenrevier ab. Er beginnt in Horrem und fließt von hier bis Großkönigsdorf unter der Erde und weiter bis zum Bahndamm vor Worringen als offener Kanal. Im letzten 1,6 km langen Teilstück bis zum Rhein ist er wieder unterirdisch. Die Gesamtlänge beträgt 18 km.

  • Zehnthof
    – 1673 im Besitz des Kölner Stiftes St. Andreas
    – Die Eisenankerdatierung über der Haustür des Hauptgebäudes erinnert an den Bau dieses Gebäudes im Jahr 1789
    – Scheune und Stallungen wurden 1989 zu einer Wohnanlage umgebaut.
  • Jorde-Weg
    – Benannt nach der von 1932 bis 1967 hier im Ort tätigen Lehrerin
  • Fendelweg
    – Zur Erinnerung an den Mitbegründer des VfR Sinnersdorf und langjährigen Vorsitzenden des 1891 gegründeten Theater-Vereins Frohsinn.
    – Peter Fendel war von 1946 bis 1956 Bürgermeister der Gemeinde Sinnersdorf

    Frau Wilhelmine Jorde wurde 1964 und Herr Peter Fendel 1966 zu Ehrenbürgern der Gemeinde Sinnersdorf ernannt.

  • Roggendorfer Straße
    Auf der linken Seite, vor der Einmündung in die Brüngesrather Straße steht das Haus Matheisen mit der Jahreszahl 1857 und auf der gleichen Seite, in Richtung Pulheim, das „Haus der Getränke“. Hier befand sich der 1569 im Besitz des Klosters Mariengarten erwähnte Hof Morendorf, später Morenhoff und Brungshoff benannt.

    Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der „Sinnersdorfer Heimatkunde“.