„Tag des Baumes“ am 25. April 2004 : Landratskandidat und SPD-Bürgermeisterkandidaten pflanzten Bäume

Marlies Stroschein beim Baumpflanzen
Marlies Stroschein beim Baumpflanzen mit Berhard Hadel

Zum Tag des Baumes am Sonntag, 25. April, pflanzten Landratskandidat Bernhard Hadel, die SPD-Bürgermeisterkandidatinnen Marlies Sieburg (Kerpen) und Marlies Stroschein (Pulheim) sowie der Frechener SPD-Bürgermeisterkandidat Ferdi Huck in der Erftaue bei Kerpen-Götzenkichen bei strahlendem Sonnenschein elf Eschen. Mit ihrer Pflanzaktion wollten sie an die Pflicht des Kreises und seiner 10 Kommunen für eine ökologische Weiterentwicklung von Landschaft und Natur erinnern.

Bernhard Hadel: "In unserer Ballungsregion werden vielfältige Ansprüche an die Landschaft gestellt, insbesondere durch die Weiterentwicklung unserer Städte mit Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen, aber auch durch neue Straßen und den Tagebau. Für die Eingriffe in die Natur muss Ausgleich und Ersatz geschaffen werden."

Zugleich erinnerten die Sozialdemokraten daran, dass auf eine SPD-Initiative vor zehn Jahren im Kreistag der Beschluss gefasst wurde, im Kreisgebiet jährlich mindestens 10 Hektar Wald neu zu pflanzen und dafür Mittel des Kreises einzusetzen, denn der Rhein-Erft-Kreis ist der waldärmste Kreis in Nordrhein-Westfalen. Während der Waldanteil im Landesdurchschnitt bei 26% liegt, hat der Rhein-Erft-Kreis nur einen Anteil von 11%; durch den Braunkohle-Tagebau Hambach sind weitere Waldverluste zu erwarten.

Die Aktion „Lass Bäume in den Himmel wachsen“, die – so die SPD Kommunalpolitiker "erfreulicherweise" von Radio Erft, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Forstverwaltung mitgetragen wird, knüpft mit den von ihr verfolgten Spendeneinnahmen an das Ziel der Waldvermehrung an.

Auf Unverständnis der sozialdemokratischen Kommunalpolitiker stößt die ablehnende Haltung des amtierenden Landrats und der CDU-Fraktion im Kreistag, weiterhin Kreismittel einzusetzen, sondern ausschließlich auf Spendengelder zu setzen. "Unser Kreis ist noch immer waldärmster Kreis", führt Hadel aus, "deshalb sollte der Kreis selbst mit eigenem finanziellen Engagement stets der Motor für die Waldvermehrung sein".

Der SPD-Landratskandidat und die Bürgermeisterkandidaten der SPD sind sich einig: "Wir engagieren uns, damit größere Teile unseres Kreisgebiets wieder zur Naturlandschaft entwickelt werden – und so der Bevölkerung als Erlebnisraum und zur Erholung dauerhaft zur Verfügung stehen."