Sinnersdorfer Westumgehung kommt voran

Planung Westumgehung Sinnersdorf
Planung Westumgehung

Das formale Planungsverfahren für den Neubau der Sinnersdorfer Westumgehung wurde in der Sondersitzung der Ausschüsse Tiefbau und Verkehr sowie Umwelt und Planung am 21.01.2009 behandelt.

Im Rahmen der Vorstellung der Planung durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW wurden die Verkehrs- und die Umweltbelange eingehend erörtert. Der Ausgleich für die Eingriffe in Natur und Landschaft erfolgt mittels niedriger Hecken und Blühstreifen an der Straße sowie durch die Herstellung einer Ausgleichsfläche.

Ziel des Baus der L 183neu ist die allseits gewünschte wirksame Reduzierung des Durchgangsverkehrs in Sinnersdorf.

Im Zuge der rund einen Kilometer langen westlichen Umgehung von Sinnersdorf wird eine Brücke über die neue Straße gebaut und ein neuer Kreisverkehr entsteht. Im Interesse des Lärmschutzes wird ein lärmmindernder Belag eingebaut

Die beiden Ausschüsse stimmten der Planung nach verschiedenen Nachfragen einstimmig zu.

Die SPD bedauert allerdings, dass entlang der Straße keine Bäume gepflanzt werden. Zweifellos wäre auf den geplanten Grüninseln das Pflanzen von einzelnen Solitärbäumen möglich. Durch zusätzliche Bäume am Straßenrand erfolgt eine Bindung von Schadstoffen, die auf der Straße entstehen. Außerdem bewirken sie eine Verbesserung der Kleinklimas.

Mit dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens und damit dem Vorliegen des Baurechts ist laut Landesbetrieb in der ersten Hälfte des Jahres 2010 zu rechnen. Sobald die Mittel durch das Land bereitgestellt sind, kann mit dem Bau begonnen werden.

Unsere beiden Sinnersdorfer SPD-Ratsmitglieder, Marlies Stroschein und Hans-R. Müller, begrüßen den Beschluss und werden auch weiter an einer schnellstmöglichen Realisierung mitwirken.

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