Sachstandsbericht zum Starkregen-Ereignis

Überschwemmung der Kesselsgasse

Nach der Sitzung des Ausschusses für Tiefbau und Verkehr am 15.09.2010, die auch von Sinnersdorfer Bürgern gut besucht war, ergibt sich folgender aktueller Sachstand:

Unsere beiden Sinnersdorfer SPD-Ratsvertreter hatten unmittelbar nach dem Starkregenereignis Anfang Juli beim Bürgermeister einen kurzfristigen Ortstermin in Sinnersdorf mit der Verwaltung und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gefordert.

Die entsprechende Bürgerversammlung fand kurz vor Beginn der Sommerferien am 13.07.2010 statt. Sie war erfolgreich, weil sie den Bürgerwünschen entgegen kam und die ausgetauschten Informationen für die Verwaltung Grundlage für Gespräche mit den Betroffenen und die Realisierung erster Maßnahmen war.

In einem weiteren Schreiben von Ende Juli beantragten die Sinnersdorfer SPD-Ratsmitglieder beim Bürgermeister eine Vorlage mit konkreten Handlungsoptionen.

Diese Handlungsoptionen sind nun enthalten in der Ausschuss-Verwaltungsvorlage zur Verbesserung der zentralen Entwässerungssituation in Sinnersdorf. Es handelt sich um

  • die Vergrößerung des vorhandenen Regenrückhaltebeckens (RRB) um ca. 1500 cbm Rückhaltevolumen (zusätzliche Mittelbereitstellung in Höhe von 150.000 € zum Haushalt 2011 notwendig) sowie
  • die Herstellung der Versickerung über die Bodenfläche des RRB – kostenneutral.

    Zusammen mit den bereits beschlossenen Maßnahmen Vergrößerung des Einstauvolumens durch den Bau des Regenklärbeckens (RKB) und den Bau eines rd. 70 m langen Stauraumkanals sollen sich Entlastungen für den Regenwasserkanal und Verbesserungen für die betroffenen Bürger ergeben. Der Effekt wird im unmittelbaren Umfeld der Anlagen positiv zu bemerken sein – versichert die Verwaltung.

    Das Bemühen der SPD-Fraktion in der Ausschusssitzung diese Maßnahmen durch einen entsprechenden Ausschussbeschluss – nicht nur unverbindliche Kenntnisnahme – abzusichern, wurde von CDU und FDP abgelehnt.

    Auch der von der SPD beantragte Auftrag an die Verwaltung, die erforderlichen Einzelmaßnahmen Kesselsgasse, Küferweg, Wupperstraße, Parkweg und Stommelner Straße mit Priorität zu betreiben und den Ausschuss über den Fortgang aller Maßnahmen halbjährlich zu unterrichten, fand gegen die Fraktionen von CDU und FDP leider keine Mehrheit.

    Ungeachtet dessen wird die SPD ihre Bemühungen fortsetzen, um eine verbesserte Entwässerungssituation in Sinnersdorf zu erreichen und die Menschen bestmöglich vor Schäden zu schützen.