Für Senioren auf den Weg gebracht: Verbesserung der Wohnraumversorgung

Ortsmitte Sinnersdorf

Die Sinnersdorfer SPD beschäftigt sich gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Sinnersdorf seit einigen Jahren mit dem Thema seniorengerechte Wohnmöglichkeiten im Ortsteil Sinnersdorf. Eine AWO-Umfrage zum Angebot altersgerechter Wohnkonzepte machte deutlich, dass in Sinnersdorf ein erheblicher Bedarf besteht.

Die Sinnersdorfer Ratsmitglieder Marlies Stroschein und Hans-Rudolf Müller stellten deshalb für die SPD-Fraktion im Februar den Antrag, die Verwaltung mit der Entwicklung eines Konzeptes zu beauftragen.

Sie führten in ihrem Antrag aus: „Es fehlt an Angeboten für Seniorinnen und Senioren, die so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben im Alter führen möchten; seniorengerechte Wohnformen, in denen man sich selbst versorgen kann und gleichzeitig die Möglichkeit hat im Bedarfsfall verschiedene Betreuungsleistungen abzurufen.“

Bei der Konzepterarbeitung sollen berücksichtigt werden

a) die Gewinnung privater Investoren für den Bau seniorengerechter Wohnungen sowie für betreutes Wohnen,

b) die Einbindung des städtischen Immobilienmanagements und

c) die Berücksichtigung von Belangen des Sozialen Wohnungsbaus

Den SPD-Antrag für Sinnersdorf hat der Haupt- und Finanzausschuss in seiner letzten Sitzung jetzt beschlossen.

An der Entwicklung des beauftragten Konzeptes wären vorrangig zuständige Ämter der Stadt (das Sozialamt, das Bauverwaltungsamt, das Planungsamt und das Immobilienmanagement), der Rhein-Erft-Kreis (als Bewilligungsbehörde für öffentliche Mittel) sowie geeignete Investoren (dies sind Wohnungsbaugesellschaften) zu beteiligen.

Aus städtischer Sicht dürften vorrangig Fragen nach geeigneten Standorten, dem hierauf bezogenen Planungsrecht und einem in wirtschaftlicher Hinsicht angemessenen Grundstücksangebot zu beurteilen sein.