„Westumgehung: Eigentümer müssen Land zur Verfügung stellen“

KStA-Artikel zur Sinnersdorfer Westumgehung

Auszug aus dem KStA-Artikel zum Stand Bau der Sinnersdorfer Westumgehung – Redakteurin Maria Machnik

"… Nun wird die Behörde (Straßen NRW) die Aufträge für den Bau eines Kreisels ausschreiben. "Er wird auf dem freien Feld entstehen", nahe dem Kreisverkehr auf der Landesstraße 183. "Der Grunderwerb ist abgeschlossen." Der Startschuss für die Bauarbeiten solle in den nächsten Monaten fallen.

Näheres zum weiteren Zeitplan für den Bau der insgesamt 1,4 Kilometer langen Umgehungsstraße kann der Projektleiter derzeit nicht sagen. Denn noch sind Grundstücksverhandlungen im Gange. "Wir erwarten, dass einige Eigentümer nicht freiwillig verkaufen." Da der Landesbetrieb Baurecht habe, seien sie verpflichtet, die Flächen abzugeben. "Gegen eine Entschädigung."

Verzögerung möglich

Ist ein Grundstückseigentümer dazu nicht bereit, schaltet sich die Bezirksregierung ein. Sie führt ein Besitzeinweisungsverfahren durch, das einer Enteignung gleichkommt. Allerdings erhält der Grundstückseigentümer auch in diesem Fall eine Entschädigung. Engels: "Dadurch könnte es allerdings zu zeitlichen Verzögerungen kommen."

Die Trasse soll den Ortskern von Sinnersdorf entlasten. Aus Fahrtrichtung Sinnersdorf soll sie über freies Feld führen. Nahe der Peter-Kanters-Allee soll sie in einen Kreisel münden, der sie mit der L 183 verbindet. Er muss noch gebaut werden. Die Bauzeit beträgt eineinhalb Jahre. Die Kosten belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro.

Für die Trasse hatten sich die SPD-Politiker Marlies Stroschein und Hans-Rudolf Müller wie auch Christdemokraten stark gemacht."