Gravierende Mängel an mietpreisgebundenen Wohnungen im Rhein-Erft-Kreis

Wohnungsbauförderung muss verstärkt werden

Unser SPD-Landtagsabgeordneter Guido van den Berg informiert zum öffentlich geförderten Wohnungsbau:

Aktuell haben 2373 Haushalte im Kreis einen Wohnberechtigungsschein, deutlich mehr Haushalte dürften berechtigt sein einen solchen zu beantragen.

Demgegenüber steht aber nur ein Angebot von 484 preis– und belegungsgebundenen Wohnungen.

War die Tendenz bei der Schaffung geförderten Wohnraums in den Jahren der SPD-geführten Landesregierung stark positiv, so hat sich der von einer Jamaika -Koalition geführte Rhein-Erft-Kreis von dieser Entwicklung schon vor Jahren abgekoppelt. Die CDU-geführte Landesregierung hat leider mehrfach klar gemacht, dass sie nicht nur Mieterrechte massiv einschränken möchte, sondern auch, dass sie von einer sozial ausgerichtete Wohnungsbauförderung wenig hält.

Dies ist die nahtlose Fortsetzung der rein renditeorientierten Politik der letzten CDU-Landesregierung. Diese hatte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft LEG privatisiert und damit ein über Jahrzehnte erfolgreiches Werkzeug zur Errichtung von preisgünstigem Wohnraum an einen Finanzkonzern verschachert.

Deshalb unterstütze ich ausdrücklich interkommunale Kooperationen zur Gründung von eigenen Wohnungsbaugesellschaften, wie sie etwa in Bedburg angestrebt werden. Auch auf Kreisebene wird die SPD weiter konsequent und konstruktiv an dem Thema dranbleiben.