Verwaltung antwortet umfassend auf SPD-Anfrage

Papier-Container Randkanal

Am 23. April 2020 hatten wir hier auf der SPD-Sinnersdorf-Homepage über die Probleme bei der Entsorgung von Papier-Containern berichtet.

Der damalige Artikel zum Nachlesen:

Dauerhafte Probleme bei der Entsorgung von Papier-Containern

In dieser Angelegenheit hat die Stadtverwaltung der SPD-Fraktion jetzt kurzfristig geantwortet.

Nachfolgend eine Zusammenfassung der Erläuterungen aus der vorliegenden Antwort-Mail:

Bedingt durch die Corona-Beschränkungen hat sich das Einkaufsverhalten der Bürgerinnen und Bürger völlig verändert. Die Onlineshops/Paketdienste verzeichnen einen überproportionalen Anstieg der Onlinebestellungen. Dieses spiegelt sich nun in den zu entsorgenden Papiermengen wider. Hinzu kommt, dass die Standorte zunehmend von Menschen außerhalb von Pulheim und Gewerbetreibenden genutzt werden.

Hinzu kommen folgende Probleme:

  • Ein generelles Problem stellt der Verfall des Altpapierpreises dar. Dieser Preisverfall führt dazu, dass vermehrt Gewerbebetriebe zur Vermeidung von Entsorgungskosten ihre Kartonagen in Pulheimer Altpapiercontainer entsorgen.
  • Zudem hat ein Fahrer der seit Jahresanfang nicht mehr beauftragten Firma Knettenbrech vor Jahresende 2019 durch unsachgemäßen Umgang mit dem Entladekran eine Anzahl von Papiercontainern beschädigt. Die jetzt beauftragte Firma Remondis wird die entsprechenden Container ersetzen. Ein erster Containeraustausch erfolgte am 18.04.2020.
  • Problemfeld Corona-Krise: Die ohnehin schon stark belasteten Containerstandorte werden mit zusätzlichen Verkaufsverpackungen aus vermehrten Internetbestellungen beliefert.
  • Erhöhter Krankenstand bei den Entsorgern durch die Corona-Krise und notwendige Reparatur eines Kranwagens.
  • Ordnungswidrige Beistellmengen in großem Umfang sind festzustellen.

Abhilfe: Um die Situation weiter zu entspannen, setzt die Firma Remondis seit Samstag, den 18.04.2020 neben dem Kranwagen zusätzlich noch einen Presswagen ein, der Containerstandorte insbesondere für die Beseitigung der Beistellungen anfährt. Parallel wurden die Arbeitszeiten ausgeweitet.

Die Sinnersdorfer SPD-Ratsmitglieder Marlies Stroschein und Hans-Rudolf Müller hierzu: „Wir danken für die umfassende Auskunft und hoffen, dass die Maßnahmen der Firma Remondis schnell greifen.“